Die "Technik"

Dem Rennsport angepasst

aPRC – aprilia Performance Ride Control – galt schon immer als das beste elektronische Fahrassistenzsystem der Klasse. 2017 bietet aPRC weitere neue und verbesserte Systemkomponenten.

 

From Race to Road: Die vierte Generation des Elektronikpakets setzt in der Serie um, was auf der Rennstrecke getestet wurde. Ein elektronischer Gasgriff ersetzt den Demand Sensor und spart 590 Gramm Gewicht ein.

 

Die neupositionierte IMU–Sensorbox erkennt, analysiert und kontrolliert die fahrdynamischen Prozesse noch präziser.


aPRC gehört zur Serienausstattung der Aprilia Tuono V4 1100 RR und Tuono V4 1100 Factory. Das System beinhaltet: 

 

  • aTC - Aprilia Traction Control:
    aTC kann im Fahrbetrieb bei geöffneter Drosselklappe über den Schalter an der linken Griffarmatur eingestellt werden. Das System bietet acht Stufen. Leistungsoptimiert arbeitet aTC jetzt noch feiner. 

 

  • aWC – Aprilia Wheelie Control:
    aWC bietet drei Level, die jetzt auch im Fahrbetrieb ohne Schließen der Drosselklappe an der linken Griffarmatur eingestellt werden. Mit neu positionierter Sensorbox regelt aWC noch präziser. 

 

  • aLC Aprilia Launch Control:
    aLC – ausschließlich für den Rennstreckeneinsatz gedacht - unterstützt den Fahrer mit drei Regelstufen in der Startphase. aLC steuert den Startprozess  jetzt noch effektiver. 

  

  • aQS - Aprilia Quick Shift (Blibber):
    aQS, der Schaltautomat, steht für extrem schnelles Schalten. Mit dem 2017er-aQS können die Gänge ohne Kupplungseinsatz und bei geöffneter Drosselklappe sowohl rauf- als auch runtergeschaltet werden.

  

  • Neu
    aPL – Aprilia Pit Limiter:
    aPL bietet die Möglichkeit für das Durchfahren der Boxengassen auf Rennstrecken ein Speed Limit vorzugeben.  

 

  • Neu
    aCC – Aprilia Cruise Control:
    aCC sorgt auf langen Etappen für entspanntes, komfortables Fahren.
     

Mit modernstem Multimap-Kurven-ABS sind die Tuono V4 RR und Tuono V4 1100 Factory für 2017 nochmals sicherer geworden. Das Bremssystem wurde in Kooperation mit Bosch entwickelt.

 

Es bietet im Alltagsbetrieb als auch auf der Rennstrecke ein Höchstmaß aktiver Sicherheit. Das Bosch ABS 9.1 MP ist sehr leicht und kompakt. Es optimiert die Funktion des ABS beim Bremsen in Kurven.

 

Der Bremsdruck wird mit Hilfe von Algorithmen geregelt. Dazu werden permanent Parameter wie Querbeschleunigung, Bremsdruck am Vorderrad, Schräglagenwinkel, Dreh- und Neigungswinkel überwacht.

 

Das System hilft das Verhältnis zwischen Verzögerung und Fahrstabilität zu optimieren. RLM „Rear Liftup Mitigation“, schränkt als weitere Systemfunktion ein mögliches Abheben des Hinterrades bei Extrembremsungen ein.

 

Das neue Kurven-ABS bietet drei Regelstufen. Es kann auf Wunsch abgeschaltet werden. Entsprechend dem Fahrkönnen, den Witterungsbedingungen und dem Fahrbahnzustand können die ABS-Regelstufen mit den Kennfeldern Track, Sport und Race kombiniert werden.

 

Alle Kennfelder arbeiten mit voller Motorleistung von 175 PS. Sie unterscheiden sich in Drehmomententfaltung und Motorbremsverhalten.

Das neue Elektronikmanagement der Tuono V4 wird durch ein Hightech TFT-Instrument, das eine Vielzahl an Informationen liefert, ergänzt.

 

Je nach Einsatz wählt der Fahrer über Road oder Race die Prioritäten, die auf dem Display angezeigt werden sollen. Immer gut ablesbar, werden Hintergrundfarbe und Zeichen per Lichtsensor optimiert.

 

Optional kann die Tuono V4 1100 mit der Aprilia V4-MP Multimedia Plattform nachgerüstet werden. Die notwendige Bluetooth-ECU und der Kabelsatz sind als Aprilia Original Zubehör verfügbar.

 

Mit V4-MP können zusätzliche Daten und Informationen auf ein Smartphone übertragen und herunterladen werden. Neu, bietet V4-MP für verschiedene internationale Rennstrecken ein Programm, das Kurve für Kurve automatisch das Setup für Traction und Wheelie Control übernimmt.

 

Die Infotainment-Funktion setzt dazu Sprachbefehle um und steuert die Telefonie.